Druckluftöler einstellen

Problemstellung: Druckluftbetriebene Aktoren und Steuerkomponenten älteren Semesters benötigen für den reibungslosen Betrieb oftmals Öl, welches direkt über die Druckluft zugeführt wird. Ein sog. Druckluftöler, meist in der Nähe der Wartungseinheit, besorgt die Arbeit.

Im Auslieferungszustand sind die Öler häufig ganz aufgedreht oder zugedreht. Beides ist für den dauerhaften Betrieb ungünstig.

Lösung: Zur Bestimmung der optimalen Ölmenge kann bei den Einstellarbeiten ein Blatt Papier in den Luftstrom gehalten werden. Der Öler soll nur so lange aufgeschraubt werden, so dass das Blatt nicht “nass” wird. Sind am Blatt Ölrückstände zu sehen, ist der Öler zu weit geöffnet.

Beachte: Am Öler sind in der Regel die Öltropfen zu sehen, welche zerstäubt werden. Somit kann ein unbeabsichtigter Betrieb mit ungeölter Luft erkannt werden.

Moderne Pneumatik-Komponenten (mit Ausnahme von einigen Druckluftmotoren wie Schleifer etc.) arbeiten immer mit ölfreier Druckluft und dürfen nicht mit Öl betrieben werden. Bei Unklarheiten ist der jeweilige Hersteller zu kontaktieren.

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