Problemstellung: Zahnräder, insbesondere Kettenräder, werden meistens mit der kleinstmöglichen Bohrung für die Welle angeliefert. Sie müssen auf den benötigten Durchmesser aufgebohrt bzw. ausgedreht werden. Auch bei Reparaturarbeiten ist oft eine Nachbearbeitung nötig. – Häufig gestaltet sich das Einspannen aber schwierig, da nicht alle Kettenräder eine Schulter besitzen, sondern bloss als flache Scheibe mit Verzahnung ausgeführt sind.
Lösung: Wenn die Zähnezahl durch drei teilbar ist, können in die entsprechenden Zahnlücken drei Wellenstücke eingelegt werden. Das Zahnrad wird darauf ins Dreibackenfutter eingespannt. Da die Spannkraft direkt auf die Zahnflanken wirkt, ist auch der Rundlauf der Einspannung meist sehr gut.
Beachte: Verfügt das Zahnrad nicht über eine durch drei teilbare Teilung, muss mit der Planscheibe gearbeitet werden.
